DELMAG konzentriert sich voll auf das Rammgeschäft. Es werden neue
Rammmäkler entwickelt und als Komplett-Rammsysteme mit weiterem Zubehör
angeboten.
Die konstruktive Verantwortung, der Vertrieb, der Service und die
Endmontage der Drehbohranlagen werden zur ABI verlagert. Bei DELMAG
werden weiterhin Komponenten für Drehbohranlagen wie Kellystangen,
Bohrtische und Mäkler gefertigt.
Die neue Drehbohranlage RH 32 wird auf der bauma präsentiert. ABI betreut konstruktiv das Projekt und setzt dabei auf bewährte DELMAG Designmerkmale.
Der neue Dieselhammer D 150-42 wird vorgestellt. Dieter Seltmann tritt in den Ruhestand.
Matthias Heichel, Miteigentümer des Gesellschafters ABI, wird als weiterer Geschäftsführer bestellt.
Die Firma ABI GmbH aus Niedernberg (75%) übernimmt zusammen mit ihrem
amerikanischen Partner Hammer & Steel (25%) die Sparte Ramm- und
Bohrtechnik. Herr Dieter Seltmann, ein langjähriger Mitarbeiter der Fa.
ABI, wird zum Geschäftsführer bestellt.
Nach erfolgreichen Tests wird der bisher größte Dieselbär D200 ausgeliefert.
Die Firma DELKO GmbH übernimmt die Sparte Bodenverdichter.
DELMAG meldet Insolvenz an, Arno Farber scheidet aus. Die
Geschäftsleitung übernehmen der Insolvenzverwalter und der langjährige
Mitarbeiter Herr Winfried Scheid (Spartenleiter Ramm- und Bohrtechnik).
Auf der bauma wird die Drehbohranlage RH18 W mit Doppeldrehkopf
ausgestellt und mit dem Innovationspreis des Deutschen
Baumaschinentages ausgezeichnet.
Arno Farber tritt in die Fa. DELMAG ein und übernimmt die alleinige Geschäftsführung. Herr Hubert Boddenberg scheidet aus.
Eine neue Bohrgerätegeneration mit den Modellen RH 10, RH 12, RH 18 und RH 22 wird entwickelt und erfolgreich auf den Markt gebracht.
Hubert Boddenberg tritt in das Unternehmen ein und übernimmt die alleinige Geschäftsführung. Die bisherigen Geschäftsführer Jürgen Bartholomäi und Magnus Mauch scheiden aus.
Die neu entwickelten Bohreinrichtungen RH 1713 und RH 2513 werden gebaut und auf der bauma ausgestellt.
Die bisher größte Bohreinrichtung RH 4037 wird gebaut. Eine Schwimmramme wird für die Schweizer Armee entwickelt.
Am 25. November stirbt Eberhard Dornfeld, langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der DELMAG und Sohn des Firmengründers Reinhold Dornfeld.
Die Produktpalette wird erweitert. Hinzu kommen weitere Rüttelplatten, auch mit Elektrostart und Rüttelstampfer. Die Bohreinrichtung RH 0610 rundet die Palette der Bohreinrichtungen nach unten ab. Hydraulik-Bären in verschiedenen Größen werden gebaut.
Die Geschäftsführung geht in die Verantwortung von Jürgen Bartholomäi und Magnus Mauch über. Herr Fritz Kümmel scheidet aus.
Eine neue Bohrgeräte-Generation mit den Modellen RH 0812, RH 0912 und RH1413 wird entwickelt und auf den Markt gebracht.
Eine neue Dieselbär-Generation in den Größen D8 bis D80/100, bessere und kostengünstigere Mäkler und neue Rüttelplatten lösen bisherige Baureihen ab. Elektrische Vibrationsbären, hydraulische Ramm- und Ziehschwinger und Rüttelstampfer erweitern das Lieferprogramm.
Neben Eberhard Dornfeld werden Jürgen Bartholomäi, Betriebswirt grad., sowie Fritz Kümmel, Ing. grad., zu Geschäftsführern bestellt.
Umwandlung der Firma in eine GmbH + Co. Die Gesellschafter-Anteile werden zu je 50% von den Familien Bartholomäi und Dornfeld gehalten.
Die Verkaufsorganisationen und der Kundendienst im In- und Ausland werden verstärkt. Die verbesserte Stampframme (H2S), der bisher größte Dieselbär (D44), weitere Rüttelplatten (SV7000, SV1200) und ein hydraulisches Erdbohrgerät (RH155) sowie der noch größere Dieselbär D55 zeigen die Weiterentwicklung und den Trend zu Großgeräten auf.
Das Produktionsprogramm wird erweitert: Zu den Stampfern, Dieselrammen und Dieselpfahlziehern P14 kommt die erste Rüttelplatte (SV2), ein Hochdruckbär (DH2), das Raupenrammgerüst (GR18/181) und andere Rammgerüste hinzu
Am 21. Januar stirbt Reinhold Dornfeld, der Gründer und Seniorchef der DELMAG. Eberhard Dornfeld ist nunmehr der alleinige persönlich haftende Gesellschafter.
Umwandlung der Firma in eine oHG. Reinhold Dornfeld ernennt seinen Sohn Eberhard Dornfeld, der nach dem Maschinenbaustudium im Jahre 1949 in die Firma eingetreten ist, zum gleichberechtigten, persönlich haftenden Gesellschafter.
Chefkonstrukteur Haage erfindet das "Prinzip der Schlagzerstäubung" für Dieselbären. Die neuen Dieselbärtypen tragen den Namen DELMAG in alle Welt hinaus.
Umwandlung der Aktiengesellschaft in eine Einzelfirma, die unter der Firmierung "DELMAG-Maschinenfabrik Reinhold Dornfeld" in Familienbesitz übergeht.
Die erste Dieselramme, System Prof. Seidl, wird von der DELMAG auf den Markt gebracht.
Der DELMAG-Frosch, entwickelt von Chefkonstrukteur Haage, bildet die Sensation der Leipziger Frühjahrsmesse.
Die erste Explosionsramme der Welt, von Dipl.-Ing. Konrad Haage in Zusammenarbeit mit Ing. Albert Pflüger erfunden, wird am 16. Juli patentiert; die DELMAG spezialisiert sich nun auf die Fertigung von Straßen- und Tiefbaugeräten.
Reinhold Dornfeld gründet am 17. August die DELMAG "Deutsche Elektromaschinen- und Motorenbau Aktiengesellschaft" durch Fusion der beiden Vorläuferfirmen "Esslinger Holzbearbeitungsmaschinenfabrik Pflüger & Steinert" und "Walter Fischer & Co.". Das Produktionsprogramm umfasst zunächst fahrbare Holzsäge- und Spaltmaschinen und Elektromotoren mit biegsamer Welle.